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Artikel in der Neuen Fricktaler Zeitung vom 23. März 2006:

Mit dem 'Charli' auf der Schulter um Arbeit vorgesprochen

Wandergeselle bei der Confiserie Berner AG

Bei der Confiserie Berner in Rheinfelden hat am 9. März der fremdgeschriebene Konditorgeselle Ben um Arbeit vorgesprochen.

RHEINFELDEN. Mit dem Charlottenburger über der Schulter und dem Stenz in der Hand hat Ben mit dem traditionellen Spruch um Arbeit und Unterkunft ersucht. Während vier Tagen konnte ihm Arbeit, Unterkunft und Essen gewährt werden. Ruedi Berner: "Wir haben einen aufrichtigen und sehr am Beruf interessierten jungen Mann kennen und schätzen gelernt. Es war für uns eine wichtige und schöne Erfahrung."

Zum Abschied hat sich Ben wiederum mit dem 'Charli' (Gepäck) über der Schulter und dem Stenz in der Hand verabschiedet. Mit einem Spruch hat er sich bedankt für die Gastfreundschaft und das Vertrauen, eer wünschte der Familie Berner gute Geschäfte mit vielen Aufträgen, gute Gesundheit und ein langes glückliches Leben. (mgt)

Drei Jahre und ein Tag
Die Voraussetzung zur Walz ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem traditionellen Handwerksberuf, z.B. Konditor, Bäcker, Koch, Brauer, Schmied, Schlosser, Silber-Goldschmied, Klempner, Dachdecker, Tischler, Zimmerer, Vergolder, Schriftsetzer, Buchbinder, Töpfer, Maler, Steinmetz, Maurer, Betonbauer, Fliesenleger usw.

  • Die Wanderschaft ist dafür da, dass man sich in seinem Handwerk weiterbildet, aber auch menschlich, kulturell, gesellschaftlich und generell seinen Horizont erweitert.
  • Man darf sich nicht näher als 50 km seiner Heimat nähern und nicht länger als 3 Monate an einem Ort aufhalten.
  • Jeder Handwerker such permanent nach Arbeit in seinem Gewerbe, man darf aber auch gewerbefremd schaffen.
  • Früher, zur Zeit der Zünfte, musste man auf Wanderschaft gehen, weil zu viele Gesellen an einem Ort dasselbe Fachwissen hatten. Man wurde zur Meisterprüfung nur zugelassen mit einem Wanderbuch, das nachwies, dass man eine gewisse Zeit auf Wanderschaft war. Nach dem Verbot der Zünfte haben sich Gesellenvereinigungen gegründet, um die Tradition fortzuführen und die alten Bräuche zu erhalten.
  • Weil man selten zu Geld kommt, sollte man kein Geld für Fortbewegung und Übernachtung ausgeben.
  • Wandergesellen sind immer auf das Wohlwollen ihrer Mitmenschen angewiesen.
  • Wandergesellen gehen oft zu Fuss, werden per Autostopp mitgenommen oder benutzen alles, was nichts kostet. Essen ist ganz einfach wichtiger, als im Zug zu fahren oder in einem weichen Bett zu schlafen.
  • Rund 10 bis 15 Prozent aller Wandergesellen sind Frauen.

Natürlich sind die wandernden Berufsleute darauf angewiesen, dass sie interessante Arbeit erhalten und in die jeweiligen landes- und ortstypischen Spezialtitäten eingeführt werden.